Band

Der Liedermacher und Arrangeur

Wie frei wir sind – danach fragt der Duisburger Liedermacher Giuseppe Michael Mautone und erkundet unsere Welt. Nicht von oben herab, sondern aus ihr heraus. In der Tradition deutschsprachiger Liedermacher hält er sich mit allzu einfachen Lösungsvorschlägen zurück. Seine Geschichten erzählen von verschiedenen Sichtweisen auf die Welt, von unserem unterschiedlichen Handeln und Flüchten, vom Festhalten und Entgegenstemmen. Seine Texte wollen mehr versöhnen als anklagen. Ohne die Welt zu beschönigen ist er Optimist, erzählt von dem, was uns verbindet. Jedenfalls verbindet er in seiner Musik Romantik und Groove auf eine mehr als selbstverständliche Weise.

Mautone singt seine deutschsprachigen Lieder, spielt Gitarre und zugleich ein selbst entwickeltes Fuß-Drumset. André Meisner begleitet ihn am E-Bass und Akustik-Bass und singt zweite Stimmen. Ein groovendes Duo mit echtem, erdigem Sound.

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Wie alles begann… Einige Marxloher Jungs werden Musiker und Künstler

Giuseppe Michael Mautone André Meisner Christian Finzel

Michael Mautone und Christian Finzel konnten sich bei ihrem ersten Treffen einander noch nicht namentlich vorstellen, dazu waren sie einfach noch zu klein. Im gleichen Mehrfamilienhaus aufgewachsen fingen sie als Teenies an, Musik zu machen, mit zwanzig spielten sie ihr Lied „Ruhrstadt“ für den Duisburg-Sampler ein. Der Dritte im Bunde, André Meisner, besuchte schon denselben Kindergarten, so wuchsen sie gemeinsam in Marxloh auf. Auch die späteren Filmemacher Tom Smiljanic und Halil Özet waren schon mit von der Partie. Später begannen die Musiker alle unabhängig voneinander, in den Niederlanden Musik zu studieren. Zurück in Deutschland machte sich Mautone einen Namen als Schlagzeuger und ist seit 2012 Teil der Flowerpornoes mit Tom Liwa (Aktuelles Album: Ganz normale Songs, GHvC) mit Auftritten im WDR Rockpalast (u.a. John Grant & Tim Isfort). Als Bodhránspieler ist er in Formaten wie ARTE Concert auf dem MOERS Festival zu sehen. Für Auftritte mit der eigenen Musik blieb zunächst wenig Zeit. Sie war immer schon Ausdruck seiner Empfindungen und Gedanken, bestimmt für den Verfasser selbst und seine Vertrauten. Die Freundschaft und das Miteinander unter den Musikern waren, was Mautone klarmachte, dass die Musik mit mehr Menschen geteilt werden sollte. Nach vielen Jahren beschlossen Mautone und Finzel, zu ihrem 30jährigen Freundschaftsjubiläum im Medienbunker Marxloh ein Konzert für ihre Familien und Freunde zu geben. Das erste Konzert von Mautone im Bandkontext seit langem. Auch wenn die damalige Formation so nicht mehr besteht, war es das erste Konzert von Mautone & Band. Die alten Bunde aus Marxloh prägen sein Leben.


Das Duo: Mautone & Band

Meisner, eigentlich mittlerweile Profi-Saxophonist und bekannt als einer der innovativsten Saxophonisten der Umgebung, u.a. mit dem Jazzquartett Tonspur und seinem Solo-Programm Kreatur, begann in diesen Tagen, Bass zu spielen. Auch der Gesang wurde für ihn mehr und mehr zum Thema. Schnell war klar, dass genau das noch fehlte. „Um ehrlich zu sein… Du kannst zwar noch nicht spielen, aber ich weiß ja, wie gut Du in einem Jahr bist“, war wohl Mautones Kommentar. Da ging die Reise los. Ihr erstes Konzert spielten sie 2016 vor vollem Haus bei den 37. Duisburger Akzenten.

Mautone&Meisner1.pngDie Band: Das Duo aus Giuseppe Michael Mautone und André Meisner


Größere Besetzungen: Das Duo plus X

Mautone liebt das Arrangieren. Was er sonst als Solist mit Gesang und Gitarre, im Duo oder einer kleineren Kombo mit tollen Gastmusikern wie Lea Budzinski, Christian Finzel, Tobias Rotsch oder David Engler ausdrückt, bearbeitet er bisweilen für größere Besetzungen. So führte er das Stück „Mein Europa“ mit kompletter Big Band in Brüssel auf und gibt zu besonderen Anlässen Konzerte mit Streichquartett und anderen Besetzungen im Gepäck, wie z.B. für die AKZENTE mit einem Quintett der Duisburger Philharmoniker und der Symphoniker Hamburg aus Streichquartett und Oboe.


Debut-Album als Ziel

„Die Unzertrennlichkeit der Dinge“ – Das erste Band-Album von Michael Mautone wird wahrscheinlich diesen Namen tragen. Der Titel eines seiner Lieder. „Der Text dieses Liedes ist mir einfach total wichtig, nicht nur in der momentanen gesellschaftlichen Situation.“, sagt er und hält ein Vinyl aus seinem Plattenschrank hoch. „Außerdem mag ich lange Titel… Auf Platte würde er sich bestimmt richtig gut machen!“

 

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